Wenn wir bei Kunden anrufen und einen Fensterreinigungs-Termin vereinbaren, kommt oft die Frage: „Was kostet das eigentlich, und kann ich das nicht auch selbst machen?" Die ehrliche Antwort: Manchmal ja, manchmal nein. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie das selber gut hinbekommen — und ab welchem Punkt sich der Profi-Termin tatsächlich lohnt.
Wann Selbermachen klar Sinn macht
- Standard-Fenster in Wohnräumen, gut erreichbar vom Boden oder von einer kleinen Trittleiter aus
- Wenige Fenster (bis ca. 8-10 Stück) oder eine kleine Wohnung
- Privater Haushalt mit Zeit am Wochenende — wer es gern selbst macht und dabei aufräumt, hat seinen Spaß
Werkzeug: Diese 4 Sachen verändern alles
Das größte Geheimnis bei streifenfreien Fenstern ist nicht der Glasreiniger — sondern das Werkzeug. Die meisten Privathaushalte arbeiten mit Mikrofasertuch und Sprühflasche; das funktioniert, ist aber 3× so langsam und endet oft mit Schlieren.
- Profi-Abzieher (Squeegee) mit weichem Gummi: Der Schlüssel für streifenfrei. Nach dem Einseifen einmal von oben nach unten ziehen, mit Tuch nach jedem Zug abwischen.
- Einwascher (Schwamm/Bezug am Stil): Verteilt das Wasser-Spülmittel-Gemisch gleichmäßig — viel effizienter als Sprühflasche.
- Mikrofasertuch für Rand und Rahmen: Nur die letzten 2-3 cm Rand mit Tuch nachwischen, der Rest läuft mit dem Abzieher.
- Glasfaser-Wischtuch oder Fensterleder zum Polieren der letzten Reste am Rand.
Spülmittel statt Glasreiniger
Profi-Fensterputzer arbeiten meist mit ein paar Tropfen Spülmittel in lauwarmem Wasser — kein Glasreiniger. Glasreiniger trocknet zu schnell und hinterlässt eher Schlieren. Spülmittel löst Fett perfekt und bleibt länger feucht.
Wann der Profi tatsächlich günstiger ist
Eine ehrliche Rechnung: Wer 30 Standard-Fenster + Rahmen selbst macht, ist locker 4-6 Stunden beschäftigt. Wenn Ihre Stunde Ihnen 30 € „wert" ist (Stichwort: Wochenende mit Familie), kostet die Selbst-Reinigung Sie 120-180 €. Eine Profi-Reinigung für die gleiche Anzahl liegt oft im selben Bereich — aber Sie haben Ihre Zeit zurück und das Ergebnis ist besser.
- Fenster im 1. OG oder höher: Sicherheit geht vor — Stürze von Leitern sind eine der häufigsten Heim-Unfallquellen.
- Sehr stark verschmutzte Fenster (z.B. nach Bauarbeiten oder mehrjähriger Vernachlässigung): Wir bringen die richtigen Lösemittel mit, ohne die Beschichtung zu beschädigen.
- Schaufenster, Ladenfronten, Praxen, Büros: Hier zählt regelmäßige Pflege im festen Intervall — als Privatperson können Sie das schwer leisten.
- Dachfenster und Wintergärten: Spezial-Werkzeug nötig, oft mit Hubsteiger oder Teleskopstangen — typischer Profi-Auftrag.
- Mehrfamilienhäuser für Eigentümergemeinschaften: Im Verhältnis pro Wohnung sehr günstig, weil viele auf einmal gemacht werden.
Was kostet ein Profi?
Für Privathaushalte rechnen wir meist pro Fenster (innen + außen + Rahmen + Fensterbank). Ein typisches Einfamilienhaus mit 15-25 Fenstern liegt bei 150-300 € pro Termin. Bei festen Intervallen (z.B. 2× pro Jahr) gewähren wir Treuepreise. Für Gewerbeobjekte rechnen wir nach m² Glasfläche oder nach Aufwand pro Termin.
Festes Intervall = günstiger Stundensatz
Wer uns 2× oder 4× pro Jahr im festen Rhythmus beauftragt, bekommt einen spürbar günstigeren Stundensatz als beim Einzeltermin. Der Grund: Wir können planen und liegen bereits in Ihrer Region — kürzere Anfahrt, weniger Logistik-Aufwand.
Fenster zuhause oder im Gewerbe — wir kümmern uns
Sie sagen uns, wie viele Fenster und wie oft, wir machen Ihnen einen transparenten Festpreis. Im Zollernalbkreis sind wir Ihr Partner für streifenfreie Ergebnisse — auch in Hochlagen, an Schaufenstern oder regelmäßig im Büroalltag.


